Polyklonaler Kaninchen-Antikörper DNMT3A

Hauptmerkmale und Details

  • Ziel: DNMT3A
  • Gastgeber: Kaninchen
  • Reaktivität: Mensch, Maus, Ratte
  • Klonalität: Polyklonal
  • Anwendung: WB, IHC
  • Lagerung: -20°C
  • Marke:
KAT.-NR. : ARA6820
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Größe:
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Produktdetails
Hintergrund
Die Methylierung der DNA an Cytosinresten spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Genexpression und der genomischen Prägung und ist für die Entwicklung von Säugetieren von wesentlicher Bedeutung. Eine Hypermethylierung von CpG-Inseln in Tumorsuppressorgenen oder eine Hypomethylierung der gesamten genomischen DNA kann mit der Entstehung von Krebs verbunden sein. Bisher wurden drei Familien von Säugetier-DNA-Methyltransferase-Genen identifiziert, darunter Dnmt1, Dnmt2 und Dnmt3. Dnmt1 wird konstitutiv in proliferierenden Zellen exprimiert und die Inaktivierung dieses Gens führt zu einer globalen Demethylierung der genomischen DNA und embryonaler Letalität. Dnmt2 wird in erwachsenen Geweben in geringen Mengen exprimiert und seine Inaktivierung hat keinen Einfluss auf die DNA-Methylierung oder die Aufrechterhaltung der Methylierung. Die Mitglieder der Dnmt3-Familie, Dnmt3a und Dnmt3b, werden in ES-Zellen stark exprimiert, ihre Expression ist jedoch in differenzierenden ES-Zellen herunterreguliert und im erwachsenen Körpergewebe gering. Kürzlich wurde gezeigt, dass natürlich vorkommende Mutationen des Dnmt3b-Gens bei Patienten mit einer seltenen autosomal-rezessiven Erkrankung auftreten, die als ICF-Syndrom (Immunschwäche, zentromere Instabilität und Gesichtsanomalien) bezeichnet wird.
Bewerbung
Um eine optimale Testleistung sicherzustellen, empfiehlt AREX die Durchführung einer auf jedes Testsystem zugeschnittenen Reagenzientitration, um optimale Nachweisergebnisse zu erzielen.

Bewerbung

Verdünnungsverhältnis

WB

1:500 - 1:1000

IHC

1:50 - 1:100

*Ergebnisse sind probenspezifisch. Bitte beziehen Sie sich als Referenz auf Ihre lokalen Testbedingungen und Testparameter.
Übersicht

Immunogen

KLH-konjugiertes synthetisches Peptid, das eine Sequenz innerhalb der N-term-Region von menschlichem DNMT3A umfasst. Die genaue Reihenfolge ist urheberrechtlich geschützt

Reinigung

Der Antikörper wurde durch Immunogenaffinitätschromatographie gereinigt

Form/Puffer

Flüssigkeit aus 0,42 % Kaliumphosphat, 0,87 % Natriumchlorid, pH 7,3, 30 % Glycerin und 0,01 % Natriumazid

Genname

DNMT3A

Alternative Namen

DNA (Cytosin-5)-Methyltransferase 3A; Dnmt3a; DNA-Methyltransferase HsallIA; DNA-MTase HsallIA; M. HsallIA

Gen-ID (Mensch)

1788

Gen-ID (Maus)

13435

Gen-ID (Ratte)

444984

Protein-ID (Mensch)

Q9Y6K1

Protein-ID (Maus)

O88508

Protein-ID (Ratte)

Q1LZ53

*AREX optimiert unsere Produkte kontinuierlich. Der Inhalt der Webseite spiegelt möglicherweise nicht die neuesten Aktualisierungen wider. Für Anfragen wenden Sie sich bitte an info@arexbio.com oder Ihren lokalen Händler.
*Klonnummer, Reaktivität, Quelle/Host und Klonalität finden Sie oben im Abschnitt Produktname und Hauptfunktionen.
Daten

Western-Blot-Analyse der DNMT3A-Expression in Ganzzelllysaten von MEF (A), H9C2 (B), HCT116 (C), Jurkat (D), PC3 (E) und HEK293T (F). (Vorhergesagte Bandengröße: 16; 81; 101 kD; beobachtete Bandengröße: 130 kD)

Immunhistochemische Analyse der DNMT3A-Färbung in formalinfixierten, in Paraffin eingebetteten Gewebeschnitten bei menschlichem Darmkrebs. Der Schnitt wurde mittels wärmevermittelter Antigengewinnung mit Natriumcitratpuffer (pH 6,0) vorbehandelt. Anschließend wurde der Schnitt mit dem Antikörper bei Raumtemperatur inkubiert und mithilfe eines HRP-konjugierten Kompaktpolymersystems nachgewiesen. Als Chromogen wurde DAB verwendet. Anschließend wurde der Schnitt mit Hämatoxylin gegengefärbt und mit DPX fixiert.

Lagerung
Versand bei 4℃. Ein Jahr lang bei -20℃ lagern. Vermeiden Sie wiederholte Einfrier-/Auftauzyklen.
Hinweis
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische, therapeutische, prophylaktische oder in vivo-Anwendungen.
FAQs
Was sind die wichtigsten Arten von Forschungsantikörpern und wie unterscheiden sie sich?
Forschungsantikörper werden hauptsächlich in monoklonale Antikörper und polyklonale Antikörper unterteilt. Monoklonale Antikörper bieten in der Regel eine höhere Spezifität und eine bessere Chargenkonsistenz, während polyklonale Antikörper oft eine stärkere Affinität bieten, aber möglicherweise größere Unterschiede zwischen den Chargen aufweisen. Die Wahl hängt von Ihren spezifischen experimentellen Anforderungen ab.
Wie kann ich feststellen, ob ein Forschungsantikörper für mein Experiment geeignet ist?
Es wird empfohlen, das Produktdatenblatt sorgfältig auf validierte Anwendungen, Speziesreaktivität, empfohlene Verdünnungen und veröffentlichte Referenzen zu prüfen. Bei neuen Antikörpern ist in der Regel die Durchführung einer Validierung im kleinen Maßstab mit positiven Kontrollproben hilfreich.
Kann eine unsachgemäße Lagerung von Forschungsantikörpern die Versuchsergebnisse beeinflussen?
Ja. Antikörper reagieren empfindlich auf Temperatur, wiederholte Einfrier-/Auftauzyklen und Kontamination. Eine unsachgemäße Lagerung kann zu verminderter Aktivität, erhöhtem Hintergrund oder schwächeren Signalen führen. Befolgen Sie am besten die Lagerungshinweise im Produktdatenblatt.
Warum funktioniert die im Datenblatt empfohlene Verdünnung in meinem Experiment nicht?
Die empfohlene Verdünnung richtet sich nach den Testbedingungen des Lieferanten. Faktoren wie Probentyp, Fixierungsmethode und Nachweissystem in Ihrem Labor können die optimale Arbeitskonzentration beeinflussen. Oft ist es notwendig, eine Verdünnungsreihenoptimierung im eigenen System durchzuführen.
Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte ich treffen, wenn ich einen neu erworbenen Forschungsantikörper zum ersten Mal verwende?
Es empfiehlt sich, den Antikörper (insbesondere konzentrierte oder lyophilisierte) kurz zu zentrifugieren und anschließend einen kleinen Pilotversuch unter den empfohlenen Bedingungen durchzuführen. Auch die Aufzeichnung der Chargennummer und des Verwendungsdatums ist für die zukünftige Nachverfolgung hilfreich.
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