Monoklonaler CD74-Maus-Antikörper (ARA635)

Hauptmerkmale und Details

  • Ziel: CD74
  • Gastgeber: Maus
  • Reaktivität: Menschlich
  • Klonalität: Monoklonal
  • Anwendung: Sandwich-ELISA
  • Lagerung: -20°C
  • Marke:
KAT.-NR. : ARA6339
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Produktdetails
Hintergrund
Das CD74-Molekül (CD74), auch als invariante Kette bekannt, ist ein nicht-polymorphes Transmembran-Glykoprotein, das eine zentrale Rolle im Immunsystem spielt, indem es als molekulares Chaperon für Moleküle des Haupthistokompatibilitätskomplexes der Klasse II (MHC II) fungiert. Es stabilisiert peptidfreie MHC II-Alpha/Beta-Heterodimere nach ihrer Synthese, fördert ihren Austritt aus dem endoplasmatischen Retikulum und leitet sie zur Antigenverarbeitung und -präsentation in endozytische Kompartimente. Über seine Chaperonfunktion hinaus dient CD74 als hochaffiner Zelloberflächenrezeptor für den Macrophage Migration Inhibitor Factor (MIF) und d-Dopachrom-Tautomerase (D-DT/MIF2) sowie als funktioneller Rezeptor für den Gewebeinhibitor von Metalloproteinasen-1 (TIMP-1) und reguliert den Transport des Angiotensin-II-Typ-I-Rezeptors. Durch Interaktionen mit diesen Liganden und Signalpartnern wie CD44 aktiviert CD74 mehrere intrazelluläre Signalwege – darunter PI3K/Akt, AMPK, NF-κB und ERK –, die die B-Zell-Reifung, Zellproliferation und den Energiestoffwechsel beeinflussen. Eine Fehlregulation von CD74 ist an der Pathogenese mehrerer Krankheiten beteiligt, darunter ischämische Herzkrankheit, Arteriosklerose, Leberfibrose, immunologische Störungen und verschiedene Krebsarten.
Übersicht

Isotyp

IgG1

Artenreaktivität

Menschlich

Formulierung

Phosphat-gepufferte Kochsalzlösung (PBS), trägerfrei, optional mit 0,09 % Natriumazid

Uniprot-Beitritt

P04233 (Mensch)

Alternative Proteinnamen

HLA-Klasse-II-Histokompatibilitätsantigen-Gammakette; HLA-DR-Antigene-assoziierte invariante Kette; Ia-Antigen - zugehörige invariante Kette; Ii; CD-Antigen CD74; [Unterteilt in: Klasse-II-assoziiertes invariantes Kettenpeptid; CLIP]

Genname

CD74

Alternativer Genname

DHLAG

Immunogen-Kernsequenz

LTVTSQNLQLENLRMKLPKPPKPVSKMRMATPLLMQALPMGALPQGPMQNATKYGNMTEDHVMHLLQNADPLKVYPPLKGSFPENLRHLKNTMETIDWKVFESWMHHWLLFEMSRHSLEQKPTDAPPKVLTKCQEEVS HIPAVHPGSFRPKCDENGNYLPLQCYGSIGYCWCVFPNGTEVPNTRSRGHHNCSESLELED PSSGLGVTKQD

Identität-Maus (%)

75 %

Homologien

Höchste Antigensequenzidentität zu den folgenden Orthologen: Maus - 75 %, Ratte - 78 %, Schwein - 77 %, Cynomolgus-Affe - 95 %

*AREX optimiert unsere Produkte kontinuierlich. Der Inhalt der Webseite spiegelt möglicherweise nicht die neuesten Aktualisierungen wider. Für Anfragen wenden Sie sich bitte an info@arexbio.com oder Ihren lokalen Händler.
*Klonnummer, Reaktivität, Quelle/Host und Klonalität finden Sie oben im Abschnitt Produktname und Hauptfunktionen.
Lagerung
Versand bei 4℃. Ein Jahr lang bei -20℃ lagern. Vermeiden Sie wiederholte Einfrier-/Auftauzyklen.
Hinweis
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische, therapeutische, prophylaktische oder in vivo-Anwendungen.
FAQs
Was sind die wichtigsten Arten von Forschungsantikörpern und wie unterscheiden sie sich?
Forschungsantikörper werden hauptsächlich in monoklonale Antikörper und polyklonale Antikörper unterteilt. Monoklonale Antikörper bieten in der Regel eine höhere Spezifität und eine bessere Chargenkonsistenz, während polyklonale Antikörper oft eine stärkere Affinität bieten, aber möglicherweise größere Unterschiede zwischen den Chargen aufweisen. Die Wahl hängt von Ihren spezifischen experimentellen Anforderungen ab.
Wie kann ich feststellen, ob ein Forschungsantikörper für mein Experiment geeignet ist?
Es wird empfohlen, das Produktdatenblatt sorgfältig auf validierte Anwendungen, Speziesreaktivität, empfohlene Verdünnungen und veröffentlichte Referenzen zu prüfen. Bei neuen Antikörpern ist in der Regel die Durchführung einer Validierung im kleinen Maßstab mit positiven Kontrollproben hilfreich.
Kann eine unsachgemäße Lagerung von Forschungsantikörpern die Versuchsergebnisse beeinflussen?
Ja. Antikörper reagieren empfindlich auf Temperatur, wiederholte Einfrier-/Auftauzyklen und Kontamination. Eine unsachgemäße Lagerung kann zu verminderter Aktivität, erhöhtem Hintergrund oder schwächeren Signalen führen. Befolgen Sie am besten die Lagerungshinweise im Produktdatenblatt.
Warum funktioniert die im Datenblatt empfohlene Verdünnung in meinem Experiment nicht?
Die empfohlene Verdünnung richtet sich nach den Testbedingungen des Lieferanten. Faktoren wie Probentyp, Fixierungsmethode und Nachweissystem in Ihrem Labor können die optimale Arbeitskonzentration beeinflussen. Oft ist es notwendig, eine Verdünnungsreihenoptimierung im eigenen System durchzuführen.
Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte ich treffen, wenn ich einen neu erworbenen Forschungsantikörper zum ersten Mal verwende?
Es empfiehlt sich, den Antikörper (insbesondere konzentrierte oder lyophilisierte) kurz zu zentrifugieren und anschließend einen kleinen Pilotversuch unter den empfohlenen Bedingungen durchzuführen. Auch die Aufzeichnung der Chargennummer und des Verwendungsdatums ist für die zukünftige Nachverfolgung hilfreich.
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