Monoklonaler Kaninchen-Antikörper CD36 (C788)

Hauptmerkmale und Details

Rekombinanter monoklonaler Kaninchen-Antikörper gegen CD36
  • Ziel: CD36
  • Quelle/Host: Kaninchen
  • Reaktivität: Mensch, Maus, Ratte
  • Klonalität: Monoklonal
  • Anwendungen: WB, IHC, IP
  • Konjugation: Unkonjugiert
  • Lagerung: bei -20°C
  • Marke:
KAT.-NR. : AMA00400
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Größe:
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Produktdetails
Hintergrund
Multifunktionales Glykoprotein, das als Rezeptor für ein breites Spektrum an Liganden fungiert. Liganden können proteinhaltiger Natur wie Thrombospondin, Fibronectin, Kollagen oder Amyloid-Beta sein, aber auch lipidischer Natur wie oxidiertes Lipoprotein niedriger Dichte (oxLDL), anionische Phospholipide, langkettige Fettsäuren und bakterielle diacylierte Lipopeptide. Sie sind im Allgemeinen multivalent und können daher mehrere Rezeptoren gleichzeitig angreifen. Die daraus resultierende Bildung von CD36-Clustern initiiert die Signaltransduktion und Internalisierung von Rezeptor-Liganden-Komplexen. Die Abhängigkeit von der Korezeptorsignalisierung ist stark ligandenspezifisch. Zellreaktionen auf diese Liganden sind an der Angiogenese, der Entzündungsreaktion, dem Fettsäurestoffwechsel, dem Geschmack und der Verarbeitung von Nahrungsfett im Darm beteiligt (wahrscheinlich).
Bewerbung
Um eine optimale Testleistung sicherzustellen, empfiehlt AREX die Durchführung einer auf jedes Testsystem zugeschnittenen Reagenzientitration, um optimale Nachweisergebnisse zu erzielen.

WB

1:500 - 1:1000

IHC

1:50 - 1:200

IP

1:10 - 1:50

*Ergebnisse sind probenspezifisch. Bitte beziehen Sie sich als Referenz auf Ihre lokalen Testbedingungen und Testparameter.
Übersicht

Beschreibung

Rekombinanter monoklonaler Kaninchen-Antikörper gegen CD36

Spezifität

Erkennt endogene Mengen an CD36-Protein

Antikörpertyp

Primärer Antikörper, rekombinant

Immunogen

KLH-konjugiertes synthetisches Peptid, das eine Sequenz innerhalb des menschlichen CD36 umfasst. Die genaue Reihenfolge ist urheberrechtlich geschützt.

Reinigung

Der Antikörper wurde durch Immunogenaffinitätschromatographie gereinigt.

Molekulargewicht

Voraussichtlich: 53 kD; Beobachtet: 78 kD

Form/Puffer

Flüssigkeit in PBS, pH 7,4, enthält 50 % Glycerin, 0,2 % BSA und 0,01 % Natriumazid.

Alternative Namen

GP3B; GP4; Blutplättchen-Glykoprotein 4; Fettsäuretranslokase; FETT; Glykoprotein IIIb; GPIIIB; Leukozytendifferenzierungsantigen CD36; PAS IV; PAS-4; Blutplättchenkollagenrezeptor; Blutplättchen-Glykoprotein IV; GPIV; Thrombospondin-Rezeptor; CD36

Gensymbol

CD36

Entrez Gene

948 (Mensch); 12491(Maus)

SwissProt

P16671 (Mensch); Q08857(Maus)

*AREX optimiert unsere Produkte kontinuierlich. Der Inhalt der Webseite spiegelt möglicherweise nicht die neuesten Aktualisierungen wider. Für Anfragen wenden Sie sich bitte an info@arexbio.com oder Ihren lokalen Händler.
*Klonnummer, Reaktivität, Quelle/Host und Klonalität finden Sie oben im Abschnitt Produktname und Hauptfunktionen.
Daten

Western-Blot-Analyse der CD36-Expression in Ganzzelllysaten von LO2 (A) und Mäuseleber (B). (Vorhergesagte Bandengröße: 53 kD; beobachtete Bandengröße: 78 kD)

Immunhistochemische Analyse der CD36-Färbung in menschlichen hepatozellulären, mit Formalin fixierten, in Paraffin eingebetteten Gewebeschnitten. Der Schnitt wurde mittels wärmevermittelter Antigengewinnung mit Natriumcitratpuffer (pH 6,0) vorbehandelt. Anschließend wurde der Schnitt mit dem Antikörper bei Raumtemperatur inkubiert und mithilfe eines HRP-konjugierten Kompaktpolymersystems nachgewiesen. Als Chromogen wurde Tyramide-AREX® Fluor 488 (grün) verwendet. Anschließend wurde der Schnitt mit DAPI (blau) gegengefärbt.

Lagerung
Kurzfristig bei 4°C lagern. Bei längerer Lagerung bei -20 °C lagern und Einfrier-/Auftauzyklen vermeiden.
Hinweis
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische, therapeutische, prophylaktische oder in vivo-Anwendungen.
FAQs
Was sind die wichtigsten Arten von Forschungsantikörpern und wie unterscheiden sie sich?
Forschungsantikörper werden hauptsächlich in monoklonale Antikörper und polyklonale Antikörper unterteilt. Monoklonale Antikörper bieten in der Regel eine höhere Spezifität und eine bessere Chargenkonsistenz, während polyklonale Antikörper oft eine stärkere Affinität bieten, aber möglicherweise größere Unterschiede zwischen den Chargen aufweisen. Die Wahl hängt von Ihren spezifischen experimentellen Anforderungen ab.
Wie kann ich feststellen, ob ein Forschungsantikörper für mein Experiment geeignet ist?
Es wird empfohlen, das Produktdatenblatt sorgfältig auf validierte Anwendungen, Speziesreaktivität, empfohlene Verdünnungen und veröffentlichte Referenzen zu prüfen. Bei neuen Antikörpern ist in der Regel die Durchführung einer Validierung im kleinen Maßstab mit positiven Kontrollproben hilfreich.
Kann eine unsachgemäße Lagerung von Forschungsantikörpern die Versuchsergebnisse beeinflussen?
Ja. Antikörper reagieren empfindlich auf Temperatur, wiederholte Einfrier-/Auftauzyklen und Kontamination. Eine unsachgemäße Lagerung kann zu verminderter Aktivität, erhöhtem Hintergrund oder schwächeren Signalen führen. Befolgen Sie am besten die Lagerungshinweise im Produktdatenblatt.
Warum funktioniert die im Datenblatt empfohlene Verdünnung in meinem Experiment nicht?
Die empfohlene Verdünnung richtet sich nach den Testbedingungen des Lieferanten. Faktoren wie Probentyp, Fixierungsmethode und Nachweissystem in Ihrem Labor können die optimale Arbeitskonzentration beeinflussen. Oft ist es notwendig, eine Verdünnungsreihenoptimierung im eigenen System durchzuführen.
Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte ich treffen, wenn ich einen neu erworbenen Forschungsantikörper zum ersten Mal verwende?
Es empfiehlt sich, den Antikörper (insbesondere konzentrierte oder lyophilisierte) kurz zu zentrifugieren und anschließend einen kleinen Pilotversuch unter den empfohlenen Bedingungen durchzuführen. Auch die Aufzeichnung der Chargennummer und des Verwendungsdatums ist für die zukünftige Nachverfolgung hilfreich.
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