Monoklonaler TIGIT Maus-Antikörper (4E1.2)
KAT.-NR. : AMA03720
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Hintergrund
Hemmender Rezeptor, der bei der Modulation von Immunantworten eine Rolle spielt. Unterdrückt die Aktivierung von T-Zellen, indem es die Bildung reifer immunregulatorischer dendritischer Zellen fördert. Bei der Bindung an seine Liganden PVR/CD155 oder NECTIN2/CD112, die auf Antigen-präsentierenden Zellen exprimiert werden, sendet es Hemmsignale an die T-Zelle oder NK-Zelle. Mechanistisch gesehen führt die Interaktion mit dem Liganden zur Phosphorylierung des zytoplasmatischen Schwanzes durch Tyrosinkinasen der Src-Familie wie FYN oder LCK, was die anschließende Bindung an die Adapter GRB2 und SHIP1/INPP5D ermöglicht. Hemmt wiederum die PI3K- und MAPK-Signalkaskaden. Darüber hinaus assoziiert es mit Beta-Arrestin-2/ARRB2, um SHIP1/INPP5D zu rekrutieren, das die Autoubiquitinierung von TRAF6 unterdrückt und anschließend den NF-Kappa-B-Signalweg hemmt.
Bewerbung
Um eine optimale Testleistung sicherzustellen, empfiehlt AREX die Durchführung einer auf jedes Testsystem zugeschnittenen Reagenzientitration, um optimale Nachweisergebnisse zu erzielen.
*Ergebnisse sind probenspezifisch. Bitte beziehen Sie sich als Referenz auf Ihre lokalen Testbedingungen und Testparameter.
IF/ICC | 1:50 - 1:200 |
FC | 1:500 - 1:2000 |
Übersicht
Beschreibung | Monoklonaler Maus-Antikörper gegen TIGIT |
Spezifität | Erkennt menschliches TIGIT |
Antikörpertyp | Primärer Antikörper |
Immunogen | BALB/c-Mäuse mit TIGIT(FLAG)-Baf3-Zellen |
Reinigung | Der Antikörper wurde durch Affinitätschromatographie gereinigt. |
Molekulargewicht | N/A |
Form/Puffer | Maus-IgG3-Kappa. Flüssigkeit in PBS, pH 7,3 und 0,02 % Natriumazid. |
Alternative Namen | VSIG9; VSTM3; T-Zell-Immunrezeptor mit Ig- und ITIM-Domänen; V-set und Immunglobulindomäne, die Protein 9 enthält; V-set und Transmembrandomäne-enthaltend Protein 3 |
Gensymbol | TIGIT |
Entrez Gene | 201633 (Mensch) |
SwissProt | Q495A1 (Mensch) |
*Klonnummer, Reaktivität, Quelle/Host und Klonalität finden Sie oben im Abschnitt Produktname und Hauptfunktionen.
Daten
Lagerung
Kurzfristig bei 4°C lagern. Bei längerer Lagerung bei -20 °C lagern und Einfrier-/Auftauzyklen vermeiden.
Hinweis
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren geeignet.
FAQs
Was sind die wichtigsten Arten von Forschungsantikörpern und wie unterscheiden sie sich?
Forschungsantikörper werden hauptsächlich in monoklonale Antikörper und polyklonale Antikörper unterteilt. Monoklonale Antikörper bieten in der Regel eine höhere Spezifität und eine bessere Chargenkonsistenz, während polyklonale Antikörper oft eine stärkere Affinität bieten, aber möglicherweise größere Unterschiede zwischen den Chargen aufweisen. Die Wahl hängt von Ihren spezifischen experimentellen Anforderungen ab.
Wie kann ich feststellen, ob ein Forschungsantikörper für mein Experiment geeignet ist?
Es wird empfohlen, das Produktdatenblatt sorgfältig auf validierte Anwendungen, Speziesreaktivität, empfohlene Verdünnungen und veröffentlichte Referenzen zu prüfen. Bei neuen Antikörpern ist in der Regel die Durchführung einer Validierung im kleinen Maßstab mit positiven Kontrollproben hilfreich.
Kann eine unsachgemäße Lagerung von Forschungsantikörpern die Versuchsergebnisse beeinflussen?
Ja. Antikörper reagieren empfindlich auf Temperatur, wiederholte Einfrier-/Auftauzyklen und Kontamination. Eine unsachgemäße Lagerung kann zu verminderter Aktivität, erhöhtem Hintergrund oder schwächeren Signalen führen. Befolgen Sie am besten die Lagerungshinweise im Produktdatenblatt.
Warum funktioniert die im Datenblatt empfohlene Verdünnung in meinem Experiment nicht?
Die empfohlene Verdünnung richtet sich nach den Testbedingungen des Lieferanten. Faktoren wie Probentyp, Fixierungsmethode und Nachweissystem in Ihrem Labor können die optimale Arbeitskonzentration beeinflussen. Oft ist es notwendig, eine Verdünnungsreihenoptimierung im eigenen System durchzuführen.
Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte ich treffen, wenn ich einen neu erworbenen Forschungsantikörper zum ersten Mal verwende?
Es empfiehlt sich, den Antikörper (insbesondere konzentrierte oder lyophilisierte) kurz zu zentrifugieren und anschließend einen kleinen Pilotversuch unter den empfohlenen Bedingungen durchzuführen. Auch die Aufzeichnung der Chargennummer und des Verwendungsdatums ist für die zukünftige Nachverfolgung hilfreich.
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