Polyklonaler Kaninchen-Antikörper NLRP3

Hauptmerkmale und Details

Polyklonaler Kaninchen-Antikörper gegen NLRP3
  • Ziel: NLRP3
  • Quelle/Host: Kaninchen
  • Reaktivität: Mensch, Maus, Ratte
  • Klonalität: Polyklonal
  • Anwendungen: WB, IHC, IF/ICC
  • Konjugation: Unkonjugiert
  • Lagerung: bei -20°C
  • Marke:
KAT.-NR. : APA14978
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Größe:
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Produktdetails
Hintergrund
Sensorkomponente des NLRP3-Inflammasoms, die die Aktivierung des Inflammasoms als Reaktion auf Defekte in der Membranintegrität vermittelt und zur Sekretion der entzündlichen Zytokine IL1B und IL18 sowie zur Pyroptose führt. Als Reaktion auf Krankheitserreger und andere mit Schäden verbundene Signale, die die Integrität der Membranen beeinträchtigen, wird die Bildung des Inflammasom-Polymerkomplexes aus NLRP3, CASP1 und PYCARD/ASC initiiert. Die Rekrutierung von Pro-Caspase-1 (proCASP1) an das NLRP3-Inflammasom fördert die Aktivierung von Caspase-1 (CASP1), das anschließend die entzündlichen Zytokine IL1B und IL18 sowie Gasdermin-D (GSDMD) spaltet und aktiviert und so die Zytokinsekretion und Pyroptose fördert. Die Aktivierung des NLRP3-Inflammasoms ist auch für die HMGB1-Sekretion erforderlich; Stimulierung entzündlicher Reaktionen.
Bewerbung
Um eine optimale Testleistung sicherzustellen, empfiehlt AREX die Durchführung einer auf jedes Testsystem zugeschnittenen Reagenzientitration, um optimale Nachweisergebnisse zu erzielen.

WB

1:500 - 1:1000

IHC

1:50 - 1:200

IF/ICC

1:50 - 1:200

*Ergebnisse sind probenspezifisch. Bitte beziehen Sie sich als Referenz auf Ihre lokalen Testbedingungen und Testparameter.
Übersicht

Beschreibung

Polyklonaler Kaninchen-Antikörper gegen NLRP3

Spezifität

Erkennt endogene Mengen an NLRP3-Protein.

Antikörpertyp

Primärer Antikörper

Immunogen

Rekombinantes Protein des menschlichen NLRP3. Die genaue Reihenfolge ist urheberrechtlich geschützt.

Reinigung

Der Antikörper wurde durch Immunogenaffinitätschromatographie gereinigt.

Molekulargewicht

Voraussichtlich: 83; Beobachtet: 118 kD

Form/Puffer

Flüssigkeit aus 0,42 % Kaliumphosphat, 0,87 % Natriumchlorid, pH 7,3, 30 % Glycerin und 0,01 % Natriumazid.

Alternative Namen

C1orf7; CIAS1; NALP3; PYPAF1; NACHT-, LRR- und PYD-Domänen, die Protein 3 enthalten; Angiotensin/Vasopressin-Rezeptor AII/AVP-ähnlich; Raupenprotein 1,1; CLR1.1; Kaltes autoinflammatorisches Syndrom 1 Protein; Kryopyrin; PYRIN-enthält APAF1-ähnliches Protein 1

Gensymbol

NLRP3

Entrez Gene

114548 (Mensch); 216799(Maus)

SwissProt

Q96P20 (Mensch); Q8R4B8(Maus)

*AREX optimiert unsere Produkte kontinuierlich. Der Inhalt der Webseite spiegelt möglicherweise nicht die neuesten Aktualisierungen wider. Für Anfragen wenden Sie sich bitte an info@arexbio.com oder Ihren lokalen Händler.
*Klonnummer, Reaktivität, Quelle/Host und Klonalität finden Sie oben im Abschnitt Produktname und Hauptfunktionen.
Daten

Western-Blot-Analyse der NLRP3-Expression in Ganzzelllysaten von HT29 (A), Mäusehirn (B) und Rattenhirn (C). (Vorhergesagte Bandengröße: 83; 105; 111; 112; 115; 118 kD; beobachtete Bandengröße: 118 kD)

Immunhistochemische Analyse der NLRP3-Färbung im formalinfixierten, in Paraffin eingebetteten Gewebeschnitt der Milz von Mäusen. Der Schnitt wurde mittels wärmevermittelter Antigengewinnung mit Natriumcitratpuffer (pH 6,0) vorbehandelt. Anschließend wurde der Schnitt mit dem Antikörper bei Raumtemperatur inkubiert und mithilfe eines HRP-konjugierten Kompaktpolymersystems nachgewiesen. Als Chromogen wurde DAB verwendet. Anschließend wurde der Schnitt mit Hämatoxylin gegengefärbt und mit DPX fixiert.

Immunfluoreszenzanalyse der NLRP3-Färbung in Raw264.7-Zellen. Formalinfixierte Zellen wurden mit 0,1 % Triton X-100 in TBS für 5-10 Minuten permeabilisiert und mit 3 % BSA-PBS für 30 Minuten bei Raumtemperatur blockiert. Die Zellen wurden mit dem Primärantikörper in 3 % BSA-PBS sondiert und über Nacht bei 4 °C in einer befeuchteten Kammer inkubiert. Die Zellen wurden mit PBST gewaschen und mit einem DyLight 594-konjugierten Sekundärantikörper (rot) in PBS bei Raumtemperatur im Dunkeln inkubiert.

Lagerung
Kurzfristig bei 4°C lagern. Bei längerer Lagerung bei -20 °C lagern und Einfrier-/Auftauzyklen vermeiden.
Hinweis
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren geeignet.
FAQs
Was sind die wichtigsten Arten von Forschungsantikörpern und wie unterscheiden sie sich?
Forschungsantikörper werden hauptsächlich in monoklonale Antikörper und polyklonale Antikörper unterteilt. Monoklonale Antikörper bieten in der Regel eine höhere Spezifität und eine bessere Chargenkonsistenz, während polyklonale Antikörper oft eine stärkere Affinität bieten, aber möglicherweise größere Unterschiede zwischen den Chargen aufweisen. Die Wahl hängt von Ihren spezifischen experimentellen Anforderungen ab.
Wie kann ich feststellen, ob ein Forschungsantikörper für mein Experiment geeignet ist?
Es wird empfohlen, das Produktdatenblatt sorgfältig auf validierte Anwendungen, Speziesreaktivität, empfohlene Verdünnungen und veröffentlichte Referenzen zu prüfen. Bei neuen Antikörpern ist in der Regel die Durchführung einer Validierung im kleinen Maßstab mit positiven Kontrollproben hilfreich.
Kann eine unsachgemäße Lagerung von Forschungsantikörpern die Versuchsergebnisse beeinflussen?
Ja. Antikörper reagieren empfindlich auf Temperatur, wiederholte Einfrier-/Auftauzyklen und Kontamination. Eine unsachgemäße Lagerung kann zu verminderter Aktivität, erhöhtem Hintergrund oder schwächeren Signalen führen. Befolgen Sie am besten die Lagerungshinweise im Produktdatenblatt.
Warum funktioniert die im Datenblatt empfohlene Verdünnung in meinem Experiment nicht?
Die empfohlene Verdünnung richtet sich nach den Testbedingungen des Lieferanten. Faktoren wie Probentyp, Fixierungsmethode und Nachweissystem in Ihrem Labor können die optimale Arbeitskonzentration beeinflussen. Oft ist es notwendig, eine Verdünnungsreihenoptimierung im eigenen System durchzuführen.
Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte ich treffen, wenn ich einen neu erworbenen Forschungsantikörper zum ersten Mal verwende?
Es empfiehlt sich, den Antikörper (insbesondere konzentrierte oder lyophilisierte) kurz zu zentrifugieren und anschließend einen kleinen Pilotversuch unter den empfohlenen Bedingungen durchzuführen. Auch die Aufzeichnung der Chargennummer und des Verwendungsdatums ist für die zukünftige Nachverfolgung hilfreich.
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