GLUR2 (Phospho-S880) Polyklonaler Kaninchen-Antikörper

Hauptmerkmale und Details

Polyklonaler Kaninchen-Antikörper gegen GLUR2 (Phospho-S880)
  • Ziel: GLUR2 (Phospho-S880)
  • Quelle/Host: Kaninchen
  • Reaktivität: Mensch, Maus, Ratte, Huhn, Affe, Zebrafisch
  • Klonalität: Polyklonal
  • Anwendungen: WB, IHC
  • Konjugation: Unkonjugiert
  • Lagerung: bei -20°C
  • Marke:
KAT.-NR. : APA09289
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Größe:
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Produktdetails
Hintergrund
Ionotroper Glutamatrezeptor, der als ligandengesteuerter Kationenkanal fungiert und durch L-Glutamat und glutamaterge Agonisten wie Alpha-Amino-3-Hydroxy-5-Methyl-4-Isoxazolpropionsäure (AMPA), Quisqualinsäure und Kainsäure, Quisqualinsäure und Kainsäure gesteuert wird. Glutamat wirkt als erregender Neurotransmitter an vielen Synapsen im Zentralnervensystem und spielt eine wichtige Rolle bei der schnellen erregenden synaptischen Übertragung. Die Bindung des erregenden Neurotransmitters L-Glutamat induziert eine Konformationsänderung, die zur Öffnung des Kationenkanals führt und dadurch das chemische Signal beim Eintritt einwertiger und zweiwertiger Kationen wie Natrium und Kalzium in einen elektrischen Impuls umwandelt.
Bewerbung
Um eine optimale Testleistung sicherzustellen, empfiehlt AREX die Durchführung einer auf jedes Testsystem zugeschnittenen Reagenzientitration, um optimale Nachweisergebnisse zu erzielen.

WB

1:500 - 1:1000

IHC

1:100 - 1:200

*Ergebnisse sind probenspezifisch. Bitte beziehen Sie sich als Referenz auf Ihre lokalen Testbedingungen und Testparameter.
Übersicht

Beschreibung

Polyklonaler Kaninchen-Antikörper gegen GLUR2 (Phospho-S880)

Spezifität

Erkennt endogene Mengen an GLUR2-Protein nur, wenn es bei S880 phosphoryliert ist.

Antikörpertyp

Primärer Antikörper

Immunogen

KLH-konjugiertes synthetisches Phosphopeptid, das den Resten um S880 des menschlichen GLUR2-Proteins entspricht. Die genaue Reihenfolge ist urheberrechtlich geschützt.

Reinigung

Der Antikörper wurde durch Immunogenaffinitätschromatographie gereinigt.

Molekulargewicht

Voraussichtlich: 98 kD; Beobachtet: 100 kD

Form/Puffer

Flüssigkeit aus 0,42 % Kaliumphosphat, 0,87 % Natriumchlorid, pH 7,3, 30 % Glycerin und 0,01 % Natriumazid.

Alternative Namen

GLUR2; Glutamatrezeptor 2; GluR-2; AMPA-selektiver Glutamatrezeptor 2; GluR-B; GluR-K2; Ionotroper Glutamatrezeptor, AMPA 2; GluA2

Gensymbol

GRIA2

Entrez Gene

2891 (Mensch); 14800 (Maus); 29627(Ratte)

SwissProt

P42262 (Mensch); P23819(Maus); P19491(Ratte)

*AREX optimiert unsere Produkte kontinuierlich. Der Inhalt der Webseite spiegelt möglicherweise nicht die neuesten Aktualisierungen wider. Für Anfragen wenden Sie sich bitte an info@arexbio.com oder Ihren lokalen Händler.
*Klonnummer, Reaktivität, Quelle/Host und Klonalität finden Sie oben im Abschnitt Produktname und Hauptfunktionen.
Daten

Western-Blot-Analyse der GLUR2 (Phospho-S880)-Expression in Ganzzelllysaten von Mausmuskeln (A) und Rattenmuskeln (B). (Vorhergesagte Bandengröße: 98 kD; beobachtete Bandengröße: 100 kD)

Immunhistochemische Analyse der GLUR2-Färbung (Phospho-S880) in einem mit Formalin fixierten, in Paraffin eingebetteten Gewebeschnitt des menschlichen Gehirns. Der Schnitt wurde mittels wärmevermittelter Antigengewinnung mit Natriumcitratpuffer (pH 6,0) vorbehandelt. Anschließend wurde der Schnitt mit dem Antikörper bei Raumtemperatur inkubiert und mithilfe eines HRP-konjugierten Kompaktpolymersystems nachgewiesen. Als Chromogen wurde DAB verwendet. Anschließend wurde der Schnitt mit Hämatoxylin gegengefärbt und mit DPX fixiert.

Lagerung
Kurzfristig bei 4°C lagern. Bei längerer Lagerung bei -20 °C lagern und Einfrier-/Auftauzyklen vermeiden.
Hinweis
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren geeignet.
FAQs
Was sind die wichtigsten Arten von Forschungsantikörpern und wie unterscheiden sie sich?
Forschungsantikörper werden hauptsächlich in monoklonale Antikörper und polyklonale Antikörper unterteilt. Monoklonale Antikörper bieten in der Regel eine höhere Spezifität und eine bessere Chargenkonsistenz, während polyklonale Antikörper oft eine stärkere Affinität bieten, aber möglicherweise größere Unterschiede zwischen den Chargen aufweisen. Die Wahl hängt von Ihren spezifischen experimentellen Anforderungen ab.
Wie kann ich feststellen, ob ein Forschungsantikörper für mein Experiment geeignet ist?
Es wird empfohlen, das Produktdatenblatt sorgfältig auf validierte Anwendungen, Speziesreaktivität, empfohlene Verdünnungen und veröffentlichte Referenzen zu prüfen. Bei neuen Antikörpern ist in der Regel die Durchführung einer Validierung im kleinen Maßstab mit positiven Kontrollproben hilfreich.
Kann eine unsachgemäße Lagerung von Forschungsantikörpern die Versuchsergebnisse beeinflussen?
Ja. Antikörper reagieren empfindlich auf Temperatur, wiederholte Einfrier-/Auftauzyklen und Kontamination. Eine unsachgemäße Lagerung kann zu verminderter Aktivität, erhöhtem Hintergrund oder schwächeren Signalen führen. Befolgen Sie am besten die Lagerungshinweise im Produktdatenblatt.
Warum funktioniert die im Datenblatt empfohlene Verdünnung in meinem Experiment nicht?
Die empfohlene Verdünnung richtet sich nach den Testbedingungen des Lieferanten. Faktoren wie Probentyp, Fixierungsmethode und Nachweissystem in Ihrem Labor können die optimale Arbeitskonzentration beeinflussen. Oft ist es notwendig, eine Verdünnungsreihenoptimierung im eigenen System durchzuführen.
Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte ich treffen, wenn ich einen neu erworbenen Forschungsantikörper zum ersten Mal verwende?
Es empfiehlt sich, den Antikörper (insbesondere konzentrierte oder lyophilisierte) kurz zu zentrifugieren und anschließend einen kleinen Pilotversuch unter den empfohlenen Bedingungen durchzuführen. Auch die Aufzeichnung der Chargennummer und des Verwendungsdatums ist für die zukünftige Nachverfolgung hilfreich.
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