Polyklonaler Glucagon-Kaninchen-Antikörper

Hauptmerkmale und Details

  • Voraussichtliche Reaktivität: Mensch, Maus, Ratte, Rind, Hund, Schwein, Schaf
  • Anwendung: WB, IHC, ICC/IF
  • Gastgeber: Kaninchen
  • Klonalität: polyklonal
  • Ziel: Glucagon
  • Marke:
KAT.-NR. : ARA6419
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Produktdetails
Hintergrund
Glucagon ist ein aus 29 Resten bestehendes Polypeptidhormon (MW 3482), das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Ein verwandtes Hormon, Enteroglucagon (oder Oxyntomodulin), das in der Schleimhaut des Dünn- und Dickdarms produziert wird, besteht aus der 29 Aminosäuren langen Sequenz von Pankreas-Glukagon, die am C-Terminus um 8 zusätzliche Reste verlängert ist. Zu den biologischen Aktivitäten von Pankreas-Glukagon gehören Glykogenolyse, Lipolyse, Gluconeogenese und Ketogenese, die antagonistische Wirkungen zu denen der Insulinwirkung haben und somit zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen. Immunzytochemische Studien haben das Vorhandensein von Pankreas-Glukagon in den A- oder Alpha-Zellen gezeigt, die 15-20 % der Inselzellpopulation ausmachen. Diese Zellen befinden sich vorzugsweise an der Peripherie der menschlichen Pankreasinseln. Pathologische Manifestationen des Glucagon-Typ-Peptidrests treten fast ausschließlich beim Vorliegen von Tumoren oder Glucagonomen auf, da keine Zustände von Glucagon-Zellmangel oder Hyperplasie festgestellt wurden. Glucagon-spezifische Antikörper würden sich als Zell- und Tumormarker unter Anwendung immunhistochemischer Techniken und als analytisches Hilfsmittel zur Bestimmung des Hormons als nützlich erweisen.
Bewerbung

Bewerbung

Verdünnungsverhältnis

WB

1:500 - 1:1000

IHC

1:100 - 1:200

ICC/IF

1:100 - 1:500

Übersicht

Immunogen

KLH-konjugiertes synthetisches Peptid, das eine Sequenz innerhalb der zentralen Region von menschlichem Glucagon umfasst. Die genaue Reihenfolge ist urheberrechtlich geschützt.

Reinigungsmethode

Der Antikörper wurde durch Immunogenaffinitätschromatographie gereinigt.

Klonalität

Polyklonal

Formular

Flüssigkeit aus 0,42 % Kaliumphosphat, 0,87 % Natriumchlorid, pH 7,3, 30 % Glycerin und 0,01 % Natriumazid.

Gensymbol

GCG

Alternative Namen

Glucagon

Gen-ID (Mensch)

2641

Gen-ID (Maus)

14526

Protein-ID (Mensch)

P01275

Protein-ID (Maus)

P55095

Protein-ID (Ratte)

P06883

Daten

Western-Blot-Analyse der Glucagon-Expression in Ganzzelllysaten von Jurkat (A), Mäusehirn (B), Mäuseniere (C), Rattenhirn (D) und Rattenniere (E). (Vorhergesagte Bandengröße: 20 kD; beobachtete Bandengröße: 23 kD)

Immunhistochemische Analyse der Glucagon-Färbung in formalinfixierten, in Paraffin eingebetteten Gewebeschnitten von menschlichem Leberkrebs. Der Schnitt wurde mittels wärmevermittelter Antigengewinnung mit Natriumcitratpuffer (pH 6,0) vorbehandelt. Anschließend wurde der Schnitt mit dem Antikörper bei Raumtemperatur inkubiert und mithilfe eines HRP-konjugierten Kompaktpolymersystems nachgewiesen. Als Chromogen wurde AEC verwendet. Anschließend wurde der Schnitt mit Hämatoxylin gegengefärbt und mit DPX fixiert.

Immunfluoreszenzanalyse der Glucagon-Färbung in H9C2-Zellen. Formalinfixierte Zellen wurden mit 0,1 % Triton X-100 in TBS für 5-10 Minuten permeabilisiert und mit 3 % BSA-PBS für 30 Minuten bei Raumtemperatur blockiert. Die Zellen wurden mit dem Primärantikörper in 3 % BSA-PBS sondiert und über Nacht bei 4 °C in einer befeuchteten Kammer inkubiert. Die Zellen wurden mit PBST gewaschen und mit einem DyLight 594-konjugierten Sekundärantikörper (rot) in PBS bei Raumtemperatur im Dunkeln inkubiert. Zur Färbung der Zellkerne (blau) wurde DAPI verwendet.
Lagerung
Kurzfristig bei 4°C lagern. Bei längerer Lagerung bei -20 °C lagern und Einfrier-/Auftauzyklen vermeiden.
Nur für Forschungszwecke
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren geeignet.
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