G-CSF monoklonaler Kaninchen-Antikörper (C4068)

Hauptmerkmale und Details

  • Reaktivität: Mensch, Maus, Ratte
  • Anwendung: WB, IHC, IF/ICC
  • Gastgeber: Kaninchen
  • Klonalität: Monoklonal
  • Ziel: G-CSF
  • Marke:
KAT.-NR. : AMA03888
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Produktdetails
Hintergrund
G-CSF (Granulozytenkolonie-stimulierender Faktor) ist ein natürlich vorkommendes Zytokin, das die Produktion und antibakterielle Funktion von Neutrophilen und Monozyten stimuliert. Menschliches G-CSF ist ein 18,8 kDa großes Protein mit 175 Aminosäureresten und es wurde eine lösliche Isoform des G-CSF-Rezeptors beschrieben. Das pleotrope Zytokin wird von aktivierten Monozyten, Makrophagen, Endothelzellen, Fibroblasten, Astrozyten, Osteoblasten und Knochenmarkszellen produziert. Es wurde gezeigt, dass G-CSF spezifische Auswirkungen auf die Proliferation, Differenzierung und Aktivierung hämatopoetischer Zellen hat. G-CSF wird auch von verschiedenen transformierten Zellen wie Karzinomzellen und myeloblastischen Leukämiezellen exprimiert. G-CSF wird von zwei unterschiedlichen DNA-Sequenzen kodiert, was zu einer Isoform von G-CSF in voller Größe mit hoher Aktivität und einer kürzeren Isoform mit niedriger Aktivität führt. G-CSF ist zwischen den Arten hoch konserviert und übt seine biologischen Funktionen nachweislich durch Interaktion mit seinem Rezeptor aus, der auf der Oberfläche von hämatopoetischen Vorläuferzellen, neutrophilen Granulozyten und bestimmten Karzinomzelllinien exprimiert wird. Die klinische Verwendung von G-CSF ist für verschiedene therapeutische Anwendungen zugelassen: Behandlung neonataler Infektionen, Therapie akuter Myokardinfarkte, Granulozytentransfusion bei Patienten mit Neutropenie, bei schweren Infektionen und Sepsis, Therapie chronischer Autoimmunneutropenie, Behandlung akuter myeloischer Leukämien, Sweet-Syndrom und AIDS. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass G-CSF ein Markerprotein für verschiedene Karzinome wie Blasenkrebs ist und eine Funktionsstörung des Proteins mit dem Kostmann-Syndrom in Verbindung gebracht wird.
Bewerbung

Bewerbung

Verdünnungsverhältnis

WB

1:500-1:2000

IF/ICC

1:50-1:200

Übersicht

Produktbeschreibung

Rekombinanter monoklonaler Kaninchen-Antikörper gegen G-CSF

Immunogen

KLH-konjugiertes synthetisches Peptid, das eine Sequenz innerhalb des menschlichen G-CSF-Proteins umfasst. Die genaue Reihenfolge ist urheberrechtlich geschützt.

Reinigungsmethode

Der Antikörper wurde durch Immunogenaffinitätschromatographie gereinigt.

Klonalität

Monoklonal

Formular

Flüssigkeit in PBS, pH 7,3, 50 % Glycerin, 0,05 % BSA und 0,05 % Proclin300.

Gensymbol

CSF3

Alternative Namen

C17orf33; GCSF; Granulozytenkolonie-stimulierender Faktor; G-CSF; Pluripoietin; Filgrastim; Lenograstim

Gen-ID (Mensch)

1440

Gen-ID (Maus)

12985

Protein-ID (Mensch)

P09919

Protein-ID (Maus)

P09920

Daten

Western-Blot-Analyse der G-CSF-Expression in MCF7 (A)-Ganzzelllysaten. (Vorhergesagte Bandengröße: 22 kD; beobachtete Bandengröße: 30 kD)

Immunhistochemische Analyse der G-CSF-Färbung in einem formalinfixierten, in Paraffin eingebetteten Gewebeschnitt von menschlichem Speiseröhrenkrebs. Der Schnitt wurde mittels wärmevermittelter Antigengewinnung mit Natriumcitratpuffer (pH 6,0) vorbehandelt. Anschließend wurde der Schnitt mit dem Antikörper bei Raumtemperatur inkubiert und mithilfe eines HRP-konjugierten Kompaktpolymersystems nachgewiesen. Als Chromogen wurde DAB verwendet. Anschließend wurde der Schnitt mit Hämatoxylin gegengefärbt und mit DPX fixiert.

Immunfluoreszenzanalyse der G-CSF-Färbung in MCF7-Zellen. Formalinfixierte Zellen wurden mit 0,1 % Triton X-100 in TBS für 5-10 Minuten permeabilisiert und mit 3 % BSA-PBS für 30 Minuten bei Raumtemperatur blockiert. Die Zellen wurden mit dem primären Antikörper in 3 % BSA-PBS sondiert und über Nacht bei 4 °C in einer versteckten Kammer inkubiert. Die Zellen wurden mit PBST gewaschen und mit einem AREX Flour 488-konjugierten Sekundärantikörper (grün) in PBS bei Raumtemperatur im Dunkeln inkubiert. Phalloidin - AREX Flour 594 wurde zum Färben von Aktinfilamenten (rot) verwendet. Zur Färbung der Zellkerne (blau) wurde DAPI verwendet.
Lagerung
Kurzfristig bei 4°C lagern. Bei längerer Lagerung bei -20 °C lagern und Einfrier-/Auftauzyklen vermeiden.
Nur für Forschungszwecke
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren geeignet.
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