Monoklonaler ALK-Kaninchen-Antikörper (ARB870)
KAT.-NR. : ARB6662
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Hintergrund
Die anaplastische Lymphomkinase (ALK) ist eine Rezeptortyrosinkinase aus der Insulinrezeptor-Superfamilie. ALK wird typischerweise in geringen Mengen in Regionen des sich entwickelnden zentralen und peripheren Nervensystems exprimiert. ALK kann bei Krebs durch mehrere Mechanismen aktiviert werden. Der häufigste Mechanismus ist die Bildung eines Fusionsproteins aus chromosomalen Translokationen, wie im Fall des anaplastischen großzelligen Lymphoms (ALCL) und entzündlicher myofibroblastischer Tumoren. ALK kann auch durch Mutation verstärkt werden, wie bei Neuroblastomen. Es wurde auch festgestellt, dass verschiedene solide Tumoren, wie das nichtkleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) und Hirntumoren, ALK abweichend exprimieren.
Übersicht
| Ziel | ALK |
| Wirtsarten | Monoklonaler Kaninchen-Antikörper |
| Molekulargewicht | 177 kDa |
| Reinheit | ProA-affinitätsgereinigtes IgG |
| Spezieskreuzreaktivität | Menschlich |
| Formular | Flüssigkeit |
| Anwendungen | IHC-P |
| Swissprot-ID | Q9UM73 |
| Immunogen | Rekombinantes Protein von Human ALK |
| Speicherpuffer | PBS 59 %, Natriumazid 0,01 %, Glycerin 40 %, BSA 0,05 % |
| Lagerbedingungen | -25°C bis -18°C |
| Verdünnungen | IHC-P: 1:100-1:200 |
| Subzellulärer Standort | Zytoplasma und Zellkern |
| Empfohlene Methode | Hitzeinduzierte Epitopgewinnung mit Tris-EDTA-Puffer (pH 9,0), RT für 30 Min |
Daten

Immunhistochemische Färbung von Gewebeschnitten des menschlichen anaplastischen großzelligen Lymphoms (ALCL) unter Verwendung des monoklonalen ALK-Kaninchen-Antikörpers (ARB870).
Lagerung
Kurzfristig bei 4°C lagern. Bei längerer Lagerung bei -20 °C lagern und Einfrier-/Auftauzyklen vermeiden.
Nur für Forschungszwecke
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung in diagnostischen Verfahren geeignet.
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